Hallo, Hallo!
Und wieder bin ich mit unserer Geschichte dran! Vielen Dank an alle Leser für die Klicks und Kommentare!!!
Gleich gehts los mit der Geschichte, aber davor noch eine Sache:
Heute spielt HERTHA GEGEN DORTMUND!!! Das wird so klasse! Ich verfolge ganz brav den Liveticker. Leider weiß ich nicht, ob ich für Hertha oder Dortmund sein soll (beides meine Lieblingsmannschaften), aber ich glaube, heute fiebere ich für DORTMUND mit! BVB, Olé, Oléolé!!!
Aber jetzt will ich euch nicht länger warten lassen! Let´s go!
8. Kapitel- Jane Casablanca
In den letzten Tagen waren in der ganzen Gegend tote Grizzlybären gefunden worden.
Und das merkwürdige an der Sache: Keiner dieser Bären ist an einer sicheren Todesursache gestorben. Alle Grizzlys bluteten aus dem Maul, und das auch sehr stark, aber sonst waren laut unserem Dorfdoktor Jenkins zufolge keine Verletzungen zu erkennen, weder äußerlich noch innerlich. Auch deuteten keinerlei Anzeichen auf eine Krankheit oder Seuche hin, die die Bären befallen haben könnte, alle schienen bei bester Gesundheit gewesen zu sein, als sie gestorben waren. Gestern morgen waren sieben Kadaver rund ums Dorf und vier IM Dorf gefunden worden. Normalerweise drangen nie wilde Bären in unser Dorf ein, aber jetzt... Jetzt starben die Tiere sogar in unserem Dorf! Das war schon reichlich merkwürdig. Aber als dann auch noch die Polarlichter anfingen, verrückt zu spielen, begann ich mit ernsthafte Sorgen zu machen.
Die Sache mit den Polarlichtern fing gestern Nacht an. Mein Zimmer lag ganz oben unter dem Dach, und so konnte ich immer nachts, wenn mir danach war, das Fenster aufmachen und nach draußen in den Himmel schauen. Der Sternenhimmel war über unserem Dorf ganz klar und hell, und nicht von den unnatürlichen Lichtern der Stadt getrübt. Wie so oft öffnete ich das Fenster einen Spalt bereit und ließ die kühle Nachtluft hereinwehen. Da ich in meine Decke gewickelt war, machte mir dies wenig aus. Ich hob den Blick zum Himmel. Tiefblau, fast schwarz, übersäht von Milliarden und Abermilliarden von Lichtpunkten. Ich fand die Weite des Weltraums und die unendliche Dunkelheit nicht bedrohlich, sondern beruhigend wie eine Decke, die sich ruhig über einen legte und alle Geräusche von außen dämpfte und unwirklich erscheinen ließ.
Da wir im Norden Alaskas wohnten, zeigten sich am nächtlichen Himmel oft Polarlichter. In grün, rot, gelegentlich auch in blau oder orange. Doch waren die Polarlichter nie schwarz gewesen. Denn diese Nacht waren sie schwarz. Sie waren deutlich zu sehen, denn ihre Umrisse schimmerten, aber sie waren schwarz. Tiefschwarz, wie eine Tintenwolke. Und es waren Polarlichter, es war keine andere Erscheinung, denn das schwarze Licht am Nachthimmel verhielt sich eben genauso wie... ein Polarlicht eben. Wirbel, wirbel, waber, waber. Wie ein gigantischer Schatten flimmerte es und schien immer neue Gestalten zu bilden. Ich konnte sie nicht genau deuten, aber einmal meinte ich, ein Gesicht zu erkennen. Das Gesicht wirbelte herum, schien näher zu kommen, bis hinein in mein Schlafzimmer... Dann habe ich das Fenster geschlossen.
Ich habe das Ereignis mit dem schwarzen Polarlicht Mom und Dad erzählt, aber die konnten mir nicht weiterhelfen. "Jane, Polarlichter sind nicht schwarz." Das war das einzige, was sie zu dem Thema beizutragen hatten. Ach nee! DAS wusste ich auch schon! Aber trotzdem nahm ich mir vor, etwas dagegen zu unternehmen. Oder zumindest, da ich gegen schwarze Polarlichter herzlich wenig tun konnte, mich zu informieren. Und das habe ich getan. Und langsam bereuhe ich es.
Na dann, ich hoffe, ihr seid gespannt, wie es weitergeht! Hier der Link zu Kapitel 9:
P.S.: Noch steht es 0:0 im Fußballspiel, aber ich hoffe, da regt sich noch was!!!