Samstag, 13. Dezember 2014

8. Jane

 Hallo, Hallo!
Und wieder bin ich mit unserer Geschichte dran! Vielen Dank an alle Leser für die Klicks und Kommentare!!!

Gleich gehts los mit der Geschichte, aber davor noch eine Sache: 
Heute spielt HERTHA GEGEN DORTMUND!!! Das wird so klasse! Ich verfolge ganz brav den Liveticker. Leider weiß ich nicht, ob ich für Hertha oder Dortmund sein soll (beides meine Lieblingsmannschaften), aber ich glaube, heute fiebere ich für DORTMUND mit! BVB, Olé, Oléolé!!!
Aber jetzt will ich euch nicht länger warten lassen! Let´s go!

8. Kapitel- Jane Casablanca

In den letzten Tagen waren in der ganzen Gegend tote Grizzlybären gefunden worden. 
Und das merkwürdige an der Sache: Keiner dieser Bären ist an einer sicheren Todesursache gestorben. Alle Grizzlys bluteten aus dem Maul, und das auch sehr stark, aber sonst waren laut unserem Dorfdoktor Jenkins zufolge keine Verletzungen zu erkennen, weder äußerlich noch innerlich. Auch deuteten keinerlei Anzeichen auf eine Krankheit oder Seuche hin, die die Bären befallen haben könnte, alle schienen bei bester Gesundheit gewesen zu sein, als sie gestorben waren. Gestern morgen waren sieben Kadaver rund ums Dorf und vier IM Dorf gefunden worden. Normalerweise drangen nie wilde Bären in unser Dorf ein, aber jetzt... Jetzt starben die Tiere sogar in unserem Dorf! Das war schon reichlich merkwürdig. Aber als dann auch noch die Polarlichter anfingen, verrückt zu spielen, begann ich mit ernsthafte Sorgen zu machen.
Die Sache mit den Polarlichtern fing gestern Nacht an. Mein Zimmer lag ganz oben unter dem Dach, und so konnte ich immer nachts, wenn mir danach war, das Fenster aufmachen und nach draußen in den Himmel schauen. Der Sternenhimmel war über unserem Dorf ganz klar und hell, und nicht von den unnatürlichen Lichtern der Stadt getrübt. Wie so oft öffnete ich das Fenster einen Spalt bereit und ließ die kühle Nachtluft hereinwehen. Da ich in meine Decke gewickelt war, machte mir dies wenig aus. Ich hob den Blick zum Himmel. Tiefblau, fast schwarz, übersäht von Milliarden und Abermilliarden von Lichtpunkten. Ich fand die Weite des Weltraums und die unendliche Dunkelheit nicht bedrohlich, sondern beruhigend wie eine Decke, die sich ruhig über einen legte und alle Geräusche von außen dämpfte und unwirklich erscheinen ließ. 
Da wir im Norden Alaskas wohnten, zeigten sich am nächtlichen Himmel oft Polarlichter. In grün, rot, gelegentlich auch in blau oder orange. Doch waren die Polarlichter nie schwarz gewesen. Denn diese Nacht waren sie schwarz. Sie waren deutlich zu sehen, denn ihre Umrisse schimmerten, aber sie waren schwarz. Tiefschwarz, wie eine Tintenwolke. Und es waren Polarlichter, es war keine andere Erscheinung, denn das schwarze Licht am Nachthimmel verhielt sich eben genauso wie... ein Polarlicht eben. Wirbel, wirbel, waber, waber. Wie ein gigantischer Schatten flimmerte es und schien immer neue Gestalten zu bilden. Ich konnte sie nicht genau deuten, aber einmal meinte ich, ein Gesicht zu erkennen. Das Gesicht wirbelte herum, schien näher zu kommen, bis hinein in mein Schlafzimmer... Dann habe ich das Fenster geschlossen.
Ich habe das Ereignis mit dem schwarzen Polarlicht Mom und Dad erzählt, aber die konnten mir nicht weiterhelfen. "Jane, Polarlichter sind nicht schwarz." Das war das einzige, was sie zu dem Thema beizutragen hatten. Ach nee! DAS wusste ich auch schon! Aber trotzdem nahm ich mir vor, etwas dagegen zu unternehmen. Oder zumindest, da ich gegen schwarze Polarlichter herzlich wenig tun konnte, mich zu informieren. Und das habe ich getan. Und langsam bereuhe ich es.

Na dann, ich hoffe, ihr seid gespannt, wie es weitergeht! Hier der Link zu Kapitel 9:

P.S.: Noch steht es 0:0 im Fußballspiel, aber ich hoffe, da regt sich noch was!!!

Mittwoch, 10. Dezember 2014

5. Jane

Heute bin ja ich wieder dran! 
Ich hoffe, euch gefällt unsere Geschichte :-)
Also jetzt, weiter im Text:

5.Kapitel: Jane Casablanca

Ich trat auf die Straße hin und zog meinen Schal etwas fester um den Hals. Der Nordwind wehte an diesem Morgen wirklich stark und außer mir war weit und breit niemand auf der Straße zu sehen. Aber Schule musste nun mal sein, auch im einsamsten Kaff, und auch, wenn es in diesem Kaff nur ganz wenige Schüler gab. Genaugenommen acht Schüler jeder Altersklasse, die alle die gleiche Schule mit mit dem gleichen Raum, dem gleichen Lehrer und den gleichen Fächern besuchten. Mein großer Bruder Donald hatte bereits die Schule abgeschlossen, während meine beiden jüngeren Brüder, der dreizehnjährige Quentin und der neun Jahre alte Sammy, und ich noch bis wir siebzehn waren im Klassenzimmer sitzen und lernen mussten. Acht Schüler zu unterrichten, die teilweise zehn Jahre Altersunterschied haben, war nicht einfach für unseren Lehrer. Wenn die Kleinen, also ungefähr die Sieben- bis Elfjährigen unterrichtet wurden, mussten wir Großen aufpassen, um "Stoff zu wiederholen" oder Hausaufgaben zu machen. Wenn unser Unterricht dran war (die Stunden gingen immer abwechselnd) durften die Kleinen malen oder lesen, was ich ziemlich unfair fand. Manche Stunden, wie Chemie, Biologie oder Sport wurden aber auch zusammen unterrichtet, nur halt mit getrennten Arbeitsaufträgen. Das coole an unserer Schule war, dass sie schon um ein Uhr nachmittags aufhörte, danach hatten wir frei. Und der zweite Vorteil: Bei uns wurden sehr außergewöhnliche Fächer unterrichtet. Ab zehn Jahren bekamen wir Wilderer- und Jagdunterricht, schon ab Schulbeginn wurde die Indianersprache gelehrt und wir bekamen Nachhilfe im Fallenstellen, Überleben in der freien Natur und sogar im Holzfällen.
Außer mir gab es in meiner Schule nur zwei ältere Schüler: Joe, ein riesiger, siebzehnjähriger Kerl, der bald die Schule abschließen würde und Marty, der drei Monate älter war als ich. Marty war mein bester Freund, wir machten so gut wie alles zusammen, soweit ich zurück denken konnte. Unter mir kamen dann noch fünf weitere Kinder, hauptsächlich so in Sammys Alter. Unseren Lehrer hatte ich seit acht Jahren: Mr. Olivier, einen kleinen, stämmigen Mann mit dunkler Mähne und Brille, der Humor hatte, Bildung jedoch sehr ernst nahm und auch ziemlich streng sein konnte. Wenn Mr. Olivier krank war, fiel automatisch der Unterricht aus, Vertretungslehrer gab es keine. 
Ich stemmte mich gegen den aufkommenden Sturm, es war sechs Uhr fünfundvierzig, und in einer Viertelstunde begann der Unterricht. Einen weiten Schulweg hatte ich ja nicht, aber ich musste noch Marty abholen. Klar, es war sinnlos, zusammen zur Schule zu laufen, wenn diese doch nur einige Häuser entfernt lag, aber wir hatten uns das seit Schulbeginn so angewöhnt, sodass es eine kleine Tradition geworden war. Sammy und Quentin waren schon in der Schule, um sich laut Mr Olivier "auf den Unterricht vorzubereiten". Ein Vorteil, wenn man älter ist: Man muss nicht mehr so überpünktlich ind er Schule sein, um alles auszupacken und sich halt auf die erste Stunde vorzubereiten, man kann einfach zwei Minuten vor Unterrichtsbegnn da sein und keinen juckt´s!
Ich stapfte also ein Haus weiter (bei der zugefrorenen Straße gar nicht so leicht!) und klopfte an die Tür des Blockhauses, indem Marty wohnte. Dahinter war hektisches keuchen zu hören, die Tür wurde aufgerissen und ein strubbeliger Kopf erschien in der Öffnung. "Komme gleich!", japste Marty. Nachdem er sich in aller Eile seinen Schuh zugebunden hatte, konnt es losgehen. Marty begann sich, über die Hausaufgaben in Indianisch zu beschweren ("FÜNF Seiten Vokabeln lernen und dann noch einen Aufsatz zum Thema Stammesrituale!!!") und ich musste mir ein schmunzeln verkneifen. Marty sah von wahrscheinlich allen Dorfbewohnern am meisten wie ein wahrhaftiger Indianer aus, er hatte kinnlange, leicht lockige schwarze Haare, einen sehnigen, kräftigen Körperbau und dunkle, wachsame, leuchtende Augen. Jedoch hasste er die Wildnis über alles, sein Traum war es, wenn er erwachsen wäre, in New York zu wohnen oder "in irgendeiner Großstadt, wo es kein Fleckchen grün gibt". So war er praktisch das genaue Gegenteil von mir. ICH liebte den Wald, die Natur und hasste alle Großstädte, war denen gegenüber scheu wie ein wildes Tier. Meine Haut ist anders als seine eher blass, meine Haare hell, im Sommer mit einem Rot- im Winter mit einem Goldschimmer. Dennoch verstanden wir uns super.
Als wir in den Vorhof der Schule einbogen, sah ich es. Viele jüngere Schüler hatten sich drumherum versammelt und Mr. Olivier bemühte sich, sie zurückzuhalten. Ein Kind weinte ängstlich. Vor unserer Schule lag ein toter Grizzlybär, dessen Blut den Schnee in ein leuchtendes rubinrot tauchte.

So, ich hoffe, das hat euch gefallen, morgen gibt es dann das nächste Kapitel auf:

Montag, 8. Dezember 2014

Link zu Chiarella

Echt, ich bin so dumm und habe euch nur Siathens Link geschickt und nicht Chiarellas, auf ihrem Blog geht ja unsere Geschichte weiter (wie dumm kann man sein)! Schreibt doch einfach mal bei einem von uns ein Kommentar, das motiviert einen zum weiterschreiben Bitteeeeeeeee ;-D

Chiarella (hier geht die Story weiter):

Und nochmal den von Siathen:

Viel Spaß!

Sonntag, 7. Dezember 2014

Kapitel 2- Jane Casablanca

Kapitel 2- Jane Casablanca

"Verdammt, Jake, jetzt sei doch mal still!"
Den Hund schien nicht zu stören, dass er gerade einen Schneehasen aus dem Visier meiner Flinte vertrieben hatte. Mist. Das wäre ein sehr gutes Abendessen geworden. Und außerdem hätte ich damit sehr gut vor Donald angeben können, der schon seit Wochen damit prahlt, dass er einen Elch erlegt hatte. Mit achtzehn also der jüngste Bewohner unseres Dorfes, der das je geschafft hatte. Das war aber wirklich kein Rekord, denn unser Dorf besteht nur aus ungefähr zwanzig Leuten, die sich auf sieben Wohnhäuser verteilen. In unserem Dorf gibt es nur eine einzige Straße. Außer diesen Häusern gibt es noch ein Lagerhaus, eine Kirche, die Schule und ein Gemeinschaftshaus, das genau in der Mitte der Straße steht und so groß und gemütlich ist, dass es hier in unserem Dorf nur "die Höhle" genannt wird. Ihr müsst wissen, das ich nicht in einer Großstadt lebe (ja klar, habt ihr sicher schon bemerkt). Ich wohne am Arsch der Welt: In einem winzigen Kaff im Nordosten von Alaska, nördlich von Klondike und nahe der kanadischen Grenze. Ich weiß nicht, ob ihr euch etwas darunter vorstellen könnt, wie es ist, abgeschieden von jeglicher Zivilisation zu leben, in der Schule jagen zu lernen und jeden Winter meterhohe Schneeberge von seiner Tür wegzuschippen. Aber ich bin so aufgewachsen und kann mir es gar nicht vorstellen, anders zu leben. Als ich das erste Mal, vor drei Jahren, in eine Großstadt, es war Vancouver, gekommen bin, war das ein richtiger Kulturschock. Ich hatte zwar schon Fotos und alles gesehen, aber es zu erleben, die Millarden und Abermilliarden von Autos, die Fastfoodstände, wo man sich einfach so einen Burger bestellen konnte und innerhalb von zwei Minuten das fertig serviert bekam, für das wir in unserem Dorf tagelang durch den Wald streifen mussten...
Ich stapfte durch die Nadelbäume zurück. Es würde bald dunkel werden, denn der arktische Winter würde wohl bald, in ein, zwei Monaten, in voller Stärke und Kälte da sein. Jake trabte hinter mir her, als ich den Abhang hinab auf die Straße einbog. Schnee und Eis knackten unter meinen Füßen. Autos würden auf dieser Straße niemals fahren können, aber wozu auch? Nur einmal im Hochsommer kam ein Truck mit neuen Vorräten ins Dorf gefahren, und der Fahrer schimpfte dann oft vor sich hin, es wäre nicht zumutbar, sich in dieser Wildnis mit einem Auto durchzuschlagen. Rauch stieg aus den Schornsteinen auf und vermischte sich mit der Farbe der sturmgrauen Wolken am Himmel. Es würde bald Nacht werden. Zeit, heimzukehren.

Geschichte

Hallo!
Ich dachte, ich verbreite mal ein bisschen weihnachtliche Stimmung ;-D
Jingle Bells, Jingle Bells, Jingle all the Wayyyy...

Sorry, nicht so. Ich und meine Freunde Chiarella und Siathen wollen ein Projekt starten: 
Wir schicken jeden Tag auf unseren Blogs einen Teil unserer GESCHICHTE, also wie eine Art Adventskalender. Ich werde immer einen Link zu der Seite der anderen schicken, dann müsst ihr nicht so viel klicken. Und Kommentare sind natürlich ganz herzlich erlaubt! Den ersten Teil hat Siathen schon geschickt: 

Aber trotzdem nochmal von mir die Steckbriefe von unseren Charakteren:
Name:  Tyler Scarvy (Siathen)
Alter: 14
Wohnort: Los Angeles/ San Francisco/ New Jersey
Aussehen: blonder Lockenschopf, grüngraue Augen, trägt meistens normale Jeans, ausgewaschene T- shirts mit Schriftzügen drauf, hat meistens Kopfhörer auf, Ohrring, auf dem Rücken Narben
Familie: Mutter in Psychiatrie, Vater unbekannt, wohnt bei Verwandten
Charakter: Einzelgänger

Name:  Jane Casablanca (ich)
Alter: 15
Wohnort: kleines Kaff in Alaska (mit Wlan)
Aussehen: goldene Haare mit leichten orangenfarbenem Schimmer, glatt. ohrenlang, einzelne Strähne bis zur Brust, dunkelblaue Augen, weite Klamotten, Lederhose, Trappermütze, Alaska-jacke
Familie/Freunde:Schlittenhund (Jake), Vater: Jäger/Wildschützer/Trapper, Mutter: Hausfrau/arbeiten im Wald, 3 Geschwister (Sammy, Donald, Quentin), Freund Marty
Charakter: wild, chaotisch, aufbrausend, euphorisch, sportlich, dickköpfig, laut, genießt ihr Leben, ihr ist nichts peinlich, stark, immer ehrlich


Name: Yuuna Mizu (Chiarella)
Alter: 16
Wohnort: Tokio /Japan
Aussehen: lange schwarze Haare, schwarze Mütze mit Katzenohren, schwarze Lederjacke, weiße Bluse, schwarzer kurzer Rock mit weißen Ketten dran, schwarze Leggins, weiße Boots mit schwarzen Schnürsenkeln, hat am Rock einen Katzenschwanz befestigt, schwarz-weiße Kopfhörer entweder auf dem Kopf oder um den Hals (also Cosplayer)
Familie: Eltern tot, lebt zusammen mit 5 Katzen in einem Apartment
Charakter: wild, stürmisch, trägt immer ein Schwert mit sich rum, kaltherzig, kann aber auch nett sein
Viel Spaß!!! Das erste Kapitel folgt gleich :-D



Mittwoch, 3. Dezember 2014

Beschwerde an DICH

Hallöchen!
Mensch, diese Umfrage bringt NICHTS, Leute, wenn ihr nichts schreibt! Erst ein Beitrag, und damit steht es wohl 100% für Katzen (mist, ich mag Hunde lieber :-D). Aber ich meine, es klicken schon einige Leute diese Seite an (das weiß ich aus den Statistiken) und KEINER schreibt was (außer Siathen Dnas! Vielen Dank dafür ;-))! Ist doch irgendwie unhöflich, oder? Ich schreibe immer Kommentare, wenn ich auf einem Blog bin -.- . Ich kann auch gerne ein interessanteres Umfragen-Thema machen, aber dann sagt doch bitte einfach, was ihr wollt, okay?
Liebe Grüße und auf ein paar Comments,
Indy
 


Samstag, 22. November 2014

Nutellanotiz und 1.UMFRAGE

Hallo, Hallo!
Hui, das Spiel ist 8:0 für uns ausgegangen *-* !
Ich habe nicht viel dazu beigetragen, außer dass ich aus Versehen Hand gespielt habe -.-
War aber cool!!!

Aktennotiz: Ein Brötchen mit Ketchup, Senf und Nutella ist KEINE gute Kombination. Ich habe letztens so ein Brötchen wegen einer Wette zubereitet und ALLEN ist davon schlecht geworden. Oh yeah! Ich bin so guutttt!!! ABer ich glaube, ich sollte gar nicht erst mit Kochen anfangen, wenn das schon SO losgeht.

Ich dachte, ich mache mal eine 1. Umfrage! Die erste, alles entscheidende Frage lautet:
Was mögt ihr lieber? Hunde? Oder Katzen?
What do you prefer? Dogs? Or cats?

Schreibt eure Meinung einfach ins Kommentar :D
Ich freu mich schon!!!