15. Kapitel- Jane Casablanca
Ihr werdet noch von mir hören.
Tolle Aussichten.
Mir ging der letzte Satz des Entführers nicht aus dem Kopf.
Des Entführers von Jayni, Asaki und Tyler.
Tyler ist entführt worden.
Diese Erkenntnis sickerte langsam zu mir durch. Langsam wurde mir erst die Bedeutung dieses Satzes klar. Tyler ist entführt worden. Und zwar von einem irren Kerl mit einem Messer. Wir wussten nicht, wohin, warum und vorallem: Ob wir Tyler jemals wiedersehen würden.
Der Entführer war auf Tyler zugegangen. Und Tyler war mitgegangen. Ohne sich zu wehren. Er hatte sich für Yuuna und mich geopfert. Aber mit welchem Preis! Er und der Entführer waren im Dunkel der Achterbahn verschwunden. In die entgegengesetzte Richtung. Yuuna und ich hatten schließlich den Weg nach draußen gefunden; ich hatte die völlig aufgelöste Yuuna noch zu ihrem Apartement begleitet. Wir hatten abgemacht, uns morgen wieder zu treffen und unser weiteres Vorgehen zu beratschlagen. Letztendlich war ich dann eine dreiviertel Stunde zu spät bei Marty und seinen Eltern eingetroffen. Sie hatten sich anscheinend ziemliche Sorgen um mich gemacht, aber nach einer Ausrede meinerseits, ich hätte vor lauter Begeisterung die Zeit vergessen, gaben sie Ruhe. Wir saßen beim Mittagessen, und Martys Mom durchlöcherte mich mit Fragen und hatte zu jeder meiner Bewegungen einen Kommentar.
"Jane, du siehst blass aus! Geht es dir gut? Ist das die Zeitverschiebung? Iss doch noch etwas! Vielleicht noch ein paar Bohnen? Oder ein Schälchen Obstsalat? Sag' einfach, wenn du irgendetwas brauchst!"
Diese Ansage wiederholte sie leider alle zwei Minuten, weshalb ich froh war, kurzzeitig erlöst zu sein, als das Telefon klingelte. Mit einem "Ich geh' ran!" erhob ich mich vom Esstisch, ging ins Wohnzimmer und nahm den Hörer ab.
"Hallo?"
"Dich werde ich auch noch erwischen, Jane Casablanca. Dich und diese Yuuna auch. Und wenn du nur ein Sterbenswörtchen verrätst, müssen alle deine Lieben dran glauben. Verstehst du, was ich meine? Also keinen Unfug machen! Bis auf ein baldiges Wiedersehen!"
Und aufgelegt. Mir war flau im Magen. Meine Kehle schien zu brennen und mein Herz wie ein Schlagzeug zu schlagen. Dies war dieselbe Stimme wie die des Entführers in der Geisterbahn gewesen. Er hatte Tyler entführt und plante nun auch noch Yuunas und meine Eliminierung. Und mein Gefühl sagte mir, dass wir unmöglich die einzigen Opfer sein würden.
Diese Ansage wiederholte sie leider alle zwei Minuten, weshalb ich froh war, kurzzeitig erlöst zu sein, als das Telefon klingelte. Mit einem "Ich geh' ran!" erhob ich mich vom Esstisch, ging ins Wohnzimmer und nahm den Hörer ab.
"Hallo?"
"Dich werde ich auch noch erwischen, Jane Casablanca. Dich und diese Yuuna auch. Und wenn du nur ein Sterbenswörtchen verrätst, müssen alle deine Lieben dran glauben. Verstehst du, was ich meine? Also keinen Unfug machen! Bis auf ein baldiges Wiedersehen!"
Und aufgelegt. Mir war flau im Magen. Meine Kehle schien zu brennen und mein Herz wie ein Schlagzeug zu schlagen. Dies war dieselbe Stimme wie die des Entführers in der Geisterbahn gewesen. Er hatte Tyler entführt und plante nun auch noch Yuunas und meine Eliminierung. Und mein Gefühl sagte mir, dass wir unmöglich die einzigen Opfer sein würden.